in einer prä-seniorenresidenz vor den toren hamburgs geschieht seit letztem sommer immer wieder ungeheuerliches. da gibt ein alder här im trenchcoat, der sich bei den pflegerinnen gern als vaddi morgana vorstellt, kassenpflichtige sehhilfen an vier mitbewohner aus. da mutieren rollstühle zum schlagzeug und gehhilfen zu gitarren. da warnt selbst der oberarzt vergeblich vor herzstillstand. wo fing das an? was ist passiert? und vor allem: was hat diese fünf immer noch nicht ruiniert? noch jung und knaggich haben vaddi und ein anderer alder här in der guten, alten zeit jugendzentren und schulfeste in der südheide aufgemischt. vor fast 30 jahren eiferten sie als the beat crazy schlechtgelaunten britischen new wave-helden nach und waren schon ein bisschen neue deutsche welle als es die schublade noch gar nicht gab. am tor zur welt trafen sie sich schließlich wieder. mal gucken was noch so geht als alde härn. es ging so einiges, wie der debüt-cd unschwer zu entnehmen ist.bittersüße ballade, schmissiger pop und handfester rock, country-songs und funk-groove. handgemacht jedenfalls und in urtümlicher muddersprache. bob dylan und die rolling stones sollen schon gesandte geschickt haben, um herauszufinden, wie es die alden härn schaffen konnten, zwei ihrer heimlichen klassiker so trefflich ins deutsche zu entführen...um dieses unverwechselbare potpourri auch live voll auszureizen, hat vaddi für die bühne drei alde härn als verstärkung angeheuert. und die rückkehr auf selbige ist längs